Riemer Park
Die Geschichte des Riemer Parks beginnt wie auch die Geschichte der Messestadt Riem mit dem Ende des Flughafens München-Riem im Jahr 1992. Als Ausgleichsfläche zum neuen Wohngebiet der Messestadt wurde von der Stadt München eine große Fläche für einen Park in die Planung einbezogen. Die Pläne für den Riemer Park stammen vom französischen Landschaftsarchitekten Gilles Vexlard. Der erste Baum im Riemer Park wurde 1997 gepflanzt, 2005 waren die Bauarbeiten mit einem Budget von 70,5 Mio Euro vollendet.
Die Bundesgartenschau 2005 (BUGA'05) machte den Riemer Park auch über die Stadtgrenzen Münchens hinaus bekannt, weshalb er auch heute noch einigen als BUGA-Park bekannt ist.
Die BUGA 05 bot eine Menge botanische und landschaftsarchitektonische Highlights, in Erinnerung geblieben sind aber vor allem die Seilbahn vom Westrand des BUGA-Parks zum BUGA-See (heute Riemer See) und das hervorragende Rahmenprogramm. Dazu gehörten mehrere große Feuerwerke, zahlreiche Veranstaltungen auf der BUGA-Seebühne, das Kino-Open-Air im Riemer See und das Wise-Guys-Konzert, das tausende Besucher auf den Riemer Rodenhügel lockte.
Einmal im Jahr verwandelt sich der Riemer Park zum Schauplatz für den München Triathlon. Auf der Olympischen Distanz heißt es 1.500 Meter Schwimmen im Riemer See, 40 Kilometer Radfahren durch die Messestadt Riem und Trudering und zum Abschluss 10 Kilometer Laufen durch den Riemer Park. Nach den ursprünglichen Planungen sind auch die Felder bei Kirchtrudering zwischen dem südlichen Parkrand und der Bahnlinie München-Rosenheim für den Park vorgesehen. Diese Felder am Rappenweg werden im Laufe der Zeit von der Stadt München aufgekauft werden und ebenfalls Bestandteil des Riemer Parks werden. |